Epochaler Wandel


Seit mehr als zweihundert Jahren geht die Entwicklung in den fortgeschrittenen Industrienationen zu immer mehr Freiheit hin.
Nicht geradlinig und nicht überall mit gleicher Geschwindigkeit. Tatsächlich gibt es auch immer wieder rückläufige Tendenzen. 

Doch die Diktaturen im letzten Jahrhundert haben gezeigt, dass starre Herrschaftsformen dauerhaft nicht existenzfähig sind. 
Der Fortschritt geht dann in anderen Teilen der Welt weiter und lässt unlebendige Gesellschaften und Staaten ins Hintertreffen geraten. Das tausendjährige Reich der Nationalsozialisten hat es daher nur auf zwölf Jahre und der linke Sozialismus, der für sich selbst gleich die ganze Zukunft in Anspruch nahm, hat es, wenn man die nordkoreanische Idiotie nicht mit berücksichtigt, allenfalls auf siebzig Jahre gebracht. 

Wir dürfen daher dem globalen Wandel zu immer mehr gesellschaftlicher und persönlicher Freiheit hin durchaus vertrauen.

Während die Versuche, irgendwelche gesellschaftlichen Zustände festzuschreiben, erst zu allgemeiner Erstarrung und letztlich zu oftmals chaotischen Eruptionen führen, bewirken kulturelle Offenheit und Flexibilität langfristig lebendige Stabilität.

Gesellschaftliche Weite geht jedoch nicht automatisch mit eigener innerer Freiheit einher. 
In geistiger Hinsicht sind alle Kulturen von Jahrtausende alten Herrschaftstraditionen tief durchdrungen.
Nirgendwo haben Menschen bisher die Fähigkeiten, die man für ein eigenverantwortliches, freies autonomes Leben braucht, wirklich erlernen können.
Wir weisen alle dahingehend Defizite auf.

Sich innerlich von geistigen Herrschaftsprägungen zu befreien, ist ein ganz eigener, sehr vielschichtiger, langwieriger und aufregender Prozess, den man nicht unterschätzen sollte, weil man ihn nur als Individuum selbst in eigener Verantwortung voranbringen kann.

Hierzu bieten wir jenseits gewohnter Gedankenbahnen geistige Impulse und Unterstützung in Form von Gruppentrainings, individuellem Coaching, Vorträgen und Texten an.